Wirtschaftsausblick Armenien – Ausgabe 05 | Juni 2021

Überblick

  • Premierminister Paschinjan zurückgetreten; Neuwahlen sind für den 20. Juni 2021 angesetzt
  • Relativ verhaltene Wachstumsaussichten nach Doppelschock 2020
  • BIP-Wachstum um 2,9% erwartet; vor allem durch höhere Staatsausgaben bedingt
  • Konsum wird 2021 wieder etwas anziehen, Investitionen bleiben voraussichtlich schwach
  • Haushaltsdefizit von 5,4% des BIP in 2021 erwartet; Staatsverschuldung steigt bis Ende 2021 auf 69% des BIP, ab 2022 Haushaltskonsolidierung wahrscheinlich
  • Leistungsbilanzdefizit voraussichtlich bei 6,7% des BIP in 2021
  • Durchwachsene Entwicklung der Exporte erwartet: Erholung aufgrund hoher Metallpreise, aber nur langsame Rückkehr des Tourismus in 2021; Importe werden wieder anziehen
  • Langsame Erholung von FDI wegen politischer Unsicherheit; 2020: Rückgang um mehr als die Hälfte
  • Ausgabe eines Eurobonds i.H.v. 750 Mio. EUR sorgt vorerst für eine tragfähige externe Finanzlage
  • Abwertung des Dram wegen hoher Unsicherheit in Q4-2020 sowie Q1-2021
  • Anhebungen des Leitzinses wegen gestiegener Inflation folgen auf mehreren Senkungen in 2020

Sonderthemen

  • Geschäftsklima. Reformvorschläge in Kooperation mit deutschen und europäischen Firmen
  • BIP-Prognose. GET-Makromodell und Investitionsmodellierung
  • Corona. Aktuelle Daten
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