18. Informationsveranstaltung zur Regierungsberatung – Teil 1

Am 21. Januar stellte das German Economic Team (GET) den aktuellen Wirtschaftsausblick für die Partnerländer Ukraine, Belarus und Moldau vor. An der Online-Veranstaltung, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie organisiert und durchgeführt wurde, nahmen zahlreiche Vertreter des BMWi, des Auswärtigen Amts, anderer Bundesministerien sowie Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und der Wirtschafts- und Außenhandelsförderung teil, darunter die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Germany Trade and Invest (gtai), der Außenhandelskammer Belarus sowie des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Insgesamt erreichte die Zuhörerschaft 90 Teilnehmende.

Naturgemäß waren die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft der Partnerländer ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung. Wie zu erwarten, setzt die Corona-Pandemie die Volkswirtschaften unter erheblichen Druck. Einen besonders großen BIP-Rückgang hat Moldau (6,7%) zu verzeichnen, dessen wichtiger landwirtschaftlicher Sektor unter den Auswirkungen einer schweren Dürre leidet. Der BIP-Rückgang in der Ukraine (4,6%) ist auch erheblich, jedoch soll die ukrainische Volkswirtschaft 2021 wieder kräftig wachsen. In Belarus ist das BIP 2020 zwar nur um 0,9% zurückgegangen, die Rezession wird sich aber auch 2021 fortsetzen (-1,8%). Während alle drei Länder somit erhebliche Wirtschaftseinbrüche verkraften mussten, differieren die wirtschaftlichen Aussichten z.T. für das laufende Jahr.

Zum Abschluss bestand für das Publikum die Möglichkeit Fragen zu stellen, wovon reger Gebrauch gemacht wurde und eine spannende und informative Diskussion entstand. Im Anschluss nahmen die Teilnehmer an einer digitalen Networking-Lounge via wonder.me teil, die den Beteiligten die Gelegenheit zum informellen Informationsaustausch bot.