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Wirtschaftsausblicke

Die in einem halbjährlichen Rhythmus erscheinenden Wirtschaftsausblicke geben einen konzisen Überblick über die gesamtwirtschaftliche Lage. Neben makroökonomischen Daten werden auch aktuelle wirtschaftspolitische Themen diskutiert.

  • Wirtschaftsausblick Usbekistan

    WA 14 | Juni 2026

    Die usbekische Wirtschaft verzeichnete 2025 mit 7,7% ein starkes Wachstum, getragen von starkem Konsum und hohen Investitionen. Auch für 2026 wird ein solides, wenn auch etwas schwächeres Wachstum erwartet. Die Inflation geht weiter zurück, während sich die öffentlichen Finanzen und die außenwirtschaftliche Position verbessert haben. Zwar schwanken die Exporte aufgrund unregelmäßiger Goldlieferungen weiterhin deutlich, die Wirtschaft hat sich jedoch als widerstandsfähig erwiesen und ist nur in begrenztem Maße vom Iran-Konflikt betroffen.

  • Wirtschaftsausblick Armenien

    WA 15 | Juni 2026

    Die armenische Wirtschaft wuchs 2025 um beträchtliche 7,2%, zum Vj., wobei Konsum und Investitionen die Haupttreiber waren. Für 2026 erwartet der IWF ein robustes Wachstum von 5,3%. Insgesamt bleiben die Auswirkungen des Iran-Konflikts begrenzt; der Festpreisvertrag für Gas federt einen Großteil des Energiepreisschock ab. Ein weiterer Anstieg der Inflation könnte jedoch das Wachstum dämpfen.

  • Wirtschaftsausblick Georgien

    WA 23 | Juni 2026

    Trotz des Iran-Konflikts bleiben die Wachstumsprognosen für Georgien robust: Der IWF erwartet unverändert 5,3%, während die NBG ihre Prognose aufgrund der starken Dynamik im Dienstleistungssektor um 1,5 Pp. auf 6,5% angehoben hat. Der Iran-Konflikt dürfte vor allem die Inflation belasten, während die Wachstumseffekte bisher begrenzt bleiben; ein Risiko besteht jedoch bei längerer Konfliktdauer für den Tourismus in der Hauptsaison im dritten Quartal.

  • Wirtschaftsausblick Nordmazedonien

    WA 04 | Mai 2026

    Die Wirtschaft Nordmazedoniens wuchs 2025 um 3,5%, getragen vor allem von Investitionen. Der IWF erwartet für 2026 ein Wachstum von 3,1%, während die enge Verflechtung mit der EU die Konjunktur anfällig für die schwächeren Wachstumsaussichten in Europa macht. Höhere Energiepreise infolge des Iran-Konflikts dürften die Inflation erhöhen und das Handelsdefizit ausweiten.

  • Wirtschaftsausblick Belarus

    WA 22 | Mai 2026

    Die Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal um 0,4% und für das Gesamtjahr 2026 wird ein Wachstum von 1,2 % erwartet. Ursächlich für diese Entwicklung sind die Verlangsamung der russischen Wirtschaft und rückläufige Investitionen. Die Inflation lag im März bei 5,4 % (Jahresprognose: 6,4 %). Der IWF erwartet ein geringeres Haushaltsdefizit als im Haushaltsgesetz vorgesehen, gleichzeitig bleibt die Abhängigkeit von russischer Unterstützung hoch. Das negative Handelsbilanzsaldo führt zu einem Leistungsbilanzdefizit von -2,7 % und erhöhtem Abwertungsdruck. Der Außenhandel wendet sich zunehmend von der EU ab und Russland/China zu.

  • Wirtschaftsausblick Ukraine

    WA 23 | April 2026

    Für die Jahre 2026 und 2027 wird ein Wachstum von 2,1% und 2,6% erwartet, getragen von privatem Konsum und Investitionen. Die Inflation steigt aufgrund der Auswirkungen des Iran-Konflikts erneut an, weshalb die restriktive Geldpolitik fortgesetzt wird. Das Leistungsbilanzdefizit wird 2026 stark auf 21% des BIP ansteigen aufgrund von steigenden Importen. Ein neuer EU-Unterstützungskredit ist entscheidend zur Deckung der Haushaltslücke und zur Sicherung der außenwirtschaftlichen Stabilität.

  • Wirtschaftsausblick Albanien

    WA 4 | April 2026

    Der Tourismusboom in Albanien wirkt sich positiv auf die makroökonomische Entwicklung aus. Das BIP-Wachstum blieb 2025 stabil bei 3,8%. Der IWF senkte seine Wachstumsprognose für 2026 wegen des Iran-Konflikts von 3,6% auf 3,4%. Steigende Dienstleistungsexporte und hohe FDI-Zuflüsse führten zu einer Aufwertung des albanischen Lek.

  • Wirtschaftsausblick Moldau

    WA 23 | März 2026

    Nach zwei Jahren Stagnation wuchs das BIP in Moldau im Jahr 2025 um 2,4%, angetrieben durch Investitionen und Landwirtschaft. Auch im Jahr 2026 wird das Wachstum durch Investitionen und Strukturreformen im Rahmen des Growth Plans (GP) unterstützt.

  • Wirtschaftsausblick Kosovo

    WA 10 | Januar 2026

    2025 wuchs Kosovos Wirtschaft trotz politischer Instabilität um schätzungsweise knapp 4%, blieb damit aber unter dem Vorjahreswert von 4,6%. Diese Verlangsamung ist hauptsächlich auf stark ausgeweitete Warenimporte (v.a. Strom infolge von Kraftwerksausfällen) bei gleichbleibendem Konsum zurückzuführen. Die Inflation stieg, getrieben von Lebensmittelpreisen, auf 5,3% im November 2025 an.

  • Wirtschaftsausblick Usbekistan

    WA 13 | Dezember 2025

    Die Wirtschaft wächst mit geschätzten 7,3% im Jahr 2025 stark, angetrieben von steigendem Konsum und Investitionen. Die Inflation sinkt kontinuierlich und soll Ende 2027 bei 5% liegen.

     

    – In Englisch – 

  • Wirtschaftsausblick Georgien

    WA 22 | Dezember 2025

    Mit 7,4% bleibt das Wachstum im Jahr 2025 zum Vorjahr weiterhin hoch und wird hauptsächlich vom Konsum getragen. Für 2026 wird eine Normalisierung des Wachstums in Richtung des langfristigen Trendwachstums von rund 5% erwartet.

  • Wirtschaftsausblick Armenien

    WA 14 | Oktober 2025

    Für 2025/2026 wird ein robustes Wirtschaftswachstum von 5% erwartet. Durch die Finalisierung des Friedensabkommens mit Aserbaidschan und die Öffnung der Grenzen besteht ein erhebliches Aufwärtspotenzial.