Wirtschaftsausblick Moldau
Nach der schweren Rezession im Jahr 2022 in Folge des Ukraine-Krieges erholt sich die moldauische Wirtschaft nur langsam; der jüngste Energiepreisschock deutet auf eine weiter verhaltene Entwicklung hin, die Inflationsrate dürfte negativ beeinflusst werden.
Übersicht
- Nur moderate wirtschaftliche Erholung nach der schweren Rezession in 2022
- 2024: BIP-Wachstum auf 2,6% geschätzt, Prognose dürfte jedoch nach unten korrigiert werden
- 2025: Wachstum von 3,0% prognostiziert, aber jüngster Energieschock dürfte Wachstum bremsen
- Inflation lag 2024 bei 5% (innerhalb des Ziels der Nationalbank); jüngster Energieschock hat den VPI jedoch bereits auf 9% im Jan-25 steigen lassen
- Klarer negativer Effekt des Energieschocks auf BIP, Inflation und weitere Indikatoren
- Leu bleibt stabil trotz mehrfacher wirtschaftlicher Schocks
- Jan-25: Nationalbank setzte den Euro als Referenzwährung fest, senkt Transaktionskosten
- Haushaltsdefizit von 4,0% des BIP für 2025 geplant, erhebliche EU-Unterstützung im Kontext des Energieschocks
- Handelsdefizit für Waren weitet sich aus, weniger Re-Exporte nach UKR und rückläufige Inlandsexporte
- IKT-Exporte wachsen weiter
Sonderthema
- Immobilien: Trotz stark steigender Immobilienpreise von 2019-2024 keine Anzeichen einer Blase