Zum Hauptinhalt

Wirtschaftsausblick Moldau

Nach der schweren Rezession im Jahr 2022 in Folge des Ukraine-Krieges erholt sich die moldauische Wirtschaft nur langsam; der jüngste Energiepreisschock deutet auf eine weiter verhaltene Entwicklung hin, die Inflationsrate dürfte negativ beeinflusst werden.

  • Moldau
WA 21 | Februar 2025

Übersicht

  • Nur moderate wirtschaftliche Erholung nach der schweren Rezession in 2022
  • 2024: BIP-Wachstum auf 2,6% geschätzt, Prognose dürfte jedoch nach unten korrigiert werden
  • 2025: Wachstum von 3,0% prognostiziert, aber jüngster Energieschock dürfte Wachstum bremsen
  • Inflation lag 2024 bei 5% (innerhalb des Ziels der Nationalbank); jüngster Energieschock hat den VPI jedoch bereits auf 9% im Jan-25 steigen lassen
  • Klarer negativer Effekt des Energieschocks auf BIP, Inflation und weitere Indikatoren
  • Leu bleibt stabil trotz mehrfacher wirtschaftlicher Schocks
  • Jan-25: Nationalbank setzte den Euro als Referenzwährung fest, senkt Transaktionskosten
  • Haushaltsdefizit von 4,0% des BIP für 2025 geplant, erhebliche EU-Unterstützung im Kontext des Energieschocks
  • Handelsdefizit für Waren weitet sich aus, weniger Re-Exporte nach UKR und rückläufige Inlandsexporte
  • IKT-Exporte wachsen weiter

Sonderthema

  • Immobilien: Trotz stark steigender Immobilienpreise von 2019-2024 keine Anzeichen einer Blase

PDF Download