Wirtschaftsausblick Ausgabe 04 | Januar 2021

Überblick

  • 2020: BIP-Wachstum von 1,6%; ohne Pandemie wäre das BIP um 6,0% gewachsen
  • Hauptgrund für Abschwächung: geringere Investitionen
  • Positive BIP-Beiträge des staatl. Konsums (+3,6% gg. Vj.) und des Agrarsektors (+3,0% gg. Vj.)
  • 2021: Wachstum von 5,0% prognostiziert
  • Rückgang der Inflation auf 11% Ende 2020 eröffnete der Zentralbank Spielraum Leitzins um 2%-Pkt. auf 14% zu senken; Zentralbank bleibt beim Inflationsziel von 5% Ende 2023
  • Abwertung des Sum ggü. US-Dollar um 8,5% in 2020 im Einklang mit Inflation
  • Internationale Reserven (Gold und Devisen) stiegen auf 32,9 Mrd. USD oder 14 Monaten Importdeckung; Hauptgrund: höherer Goldpreis
  • Leistungsbilanzdefizit unter 6,4% des BIP in 2020 aufgrund gestiegener Rücküberweisungen
  • Exporte sinken um 6%; Goldexporte kompensieren den Exportrückgang anderer Waren; Importe sinken um 9%
  • HH-Defizit stieg auf hohe 7,5% des BIP in 2020, finanzpolitische Tragfähigkeit aber nicht gefährdet

Themen

  • Energie. GET prognostiziert einen Anstieg des Stromverbrauchs um 24% bis 46% bis 2030
  • Migration. Durch Arbeitsmigration müssen jährlich 50.000 Arbeitsplätze weniger geschaffen werden
  • Exporte. Potenzial zur Steigerung von Exporten in die EU bei Obst & Gemüse, Metallen und Textilien
  • Corona. Entwicklung der Fallzahlen, Eindämmungsmaßnahmen, wirtschaftliche Unterstützung und internationale finanzielle Unterstützung
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