Newsletter Ausgabe 13 | Juli – August 2021

Wirtschaftswachstum erreicht Vorkrisenniveau

Nachdem die usbekische Wirtschaft im letzten Jahr aufgrund der Pandemie um nur 1,6% gewachsen war, wird für 2021 wieder ein starkes Wachstum von 5,0% erwartet. Das Anziehen der Wirtschaftsleistung zeigt sich vor allem in einem deutlichen Anstieg der Investitionen und Dienstleistungen. Der Export legte im ersten Halbjahr 2021 ebenfalls stark um 12% zu, die Importe sogar um 15%. Ebenso verzeichnen die Rücküberweisungen ein deutliches Plus von 37% gegenüber 2020.

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Wirtschaftsausblick Ausgabe 05 [aktualisiert] | Juni 2021

Überblick

  • 2020: Wirtschaftswachstum von 1,6% trotz Pandemie
  • 2021: Rückkehr zu hohem Wachstum von 5,0%
  • Starker Anstieg der Investitionen (7,0%) und Dienstleistungen (7,7%) in 2021 erwartet
  • Inflation sinkt von ca. 11% Ende 2020 auf unter 10% bis Ende 2021
  • Langsameres Reallohnwachstum während der Pandemie, dürfte sich 2021 aber wieder beschleunigen
  • Stabiler Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar im Jahr 2021 und sehr hohe Währungsreserven
  • Wachstum von Rücküberweisungen um 34% in 4M 2021 zeigt Erholung in Zielländern von Migranten
  • Haushaltsdefizit mit 4,4% des BIP in 2020 niedriger als erwartet; 5,5% für 2021 prognostiziert; keine Gefahr für die fiskalische Tragfähigkeit
  • Starke Erholung des Handels: Importe steigen um 15%, Exporte um 44% (ohne Gold) in 6M 2021
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Newsletter Ausgabe 12 | Mai – Juni 2021

Zentrale Hemmnisse für usbekische Exporte in die EU

Usbekistan hat im April 2021 von der EU den GSP+ Status erhalten, der die Zollschranken für usbekische Produkte auf dem EU-Markt deutlich senkt. Vor diesem Hintergrund untersuchen wir Exporthemmnisse für usbekische Produkte mit dem größten Exportpotential in die EU – Obst und Gemüse sowie Bekleidung. Bei Obst und Gemüse identifizieren wir als wichtigste Hemmnisse die Kühlkette, die Verfügbarkeit von hochwertigen Verpackungen sowie die Zertifizierung der Lebensmittelsicherheit. Bei Bekleidung ist das schlechte Image über Arbeitsstandards ein wesentliches Exporthemmnis, das trotz der Erfüllung von ILO-Standards durch Usbekistan fortbesteht. Ein weiteres akutes Hemmnis ist die teure Prüfung der Einhaltung von Sozialstandards.

Um diese Hemmnisse zu überwinden, empfehlen wir, Investitionen in Vorkühllager zu fördern, die usbekischen Importzölle für Verpackungen zu senken und Ausbildung, Training und finanzielle Unterstützung für das Qualitätsmanagement in Unternehmen anzubieten. Im Falle von Bekleidungsexporten schlagen wir eine Informationskampagne in der EU über die Einhaltung der ILO-Standards und ein staatliches Förderprogramm für die Zertifizierung nach internationalen Sozialstandards vor.

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Newsletter Ausgabe 11 | März – April 2021

Reformvorschläge deutscher Unternehmen in Usbekistan

Die Reformen zur Modernisierung Usbekistans hin zu einer offenen Marktwirtschaft schreiten zügig voran. Um diese Bemühungen zu unterstützen, haben das German Economic Team (GET) und die in Usbekistan aktiven deutschen Wirtschaftsverbände eine Studie mit 18 Reformvorschlägen vorgelegt. Die Vorschläge beruhen auf Empfehlungen von Unternehmen und stellen somit konkrete Schritte zur Lösung praktischer Probleme dar. Sobald umgesetzt, werden sie dazu beitragen, das Investitionsklima weiter zu verbessern und so mehr Investitionen in Usbekistan zu mobilisieren.

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Newsletter Ausgabe 10 | Januar – Februar 2021

Corona-Pandemie bremst Wachstum nur kurzzeitig

Trotz der Corona-Krise ist die Wirtschaft in Usbekistan 2020 um 1,6% gewachsen. Sektoral gesehen, zeigte die Landwirtschaft mit 3% die größte Dynamik. Der staatliche Konsum legte ebenfalls zu, während die Investitionen zurückgingen. Für 2021 wird wieder ein deutlich höheres Wachstum von rund 5% prognostiziert, was in etwa auf Vorkrisenniveau liegt.

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Wirtschaftsausblick Ausgabe 04 | Januar 2021

Überblick

  • 2020: BIP-Wachstum von 1,6%; ohne Pandemie wäre das BIP um 6,0% gewachsen
  • Hauptgrund für Abschwächung: geringere Investitionen
  • Positive BIP-Beiträge des staatl. Konsums (+3,6% gg. Vj.) und des Agrarsektors (+3,0% gg. Vj.)
  • 2021: Wachstum von 5,0% prognostiziert
  • Rückgang der Inflation auf 11% Ende 2020 eröffnete der Zentralbank Spielraum Leitzins um 2%-Pkt. auf 14% zu senken; Zentralbank bleibt beim Inflationsziel von 5% Ende 2023
  • Abwertung des Sum ggü. US-Dollar um 8,5% in 2020 im Einklang mit Inflation
  • Internationale Reserven (Gold und Devisen) stiegen auf 32,9 Mrd. USD oder 14 Monaten Importdeckung; Hauptgrund: höherer Goldpreis
  • Leistungsbilanzdefizit unter 6,4% des BIP in 2020 aufgrund gestiegener Rücküberweisungen
  • Exporte sinken um 6%; Goldexporte kompensieren den Exportrückgang anderer Waren; Importe sinken um 9%
  • HH-Defizit stieg auf hohe 7,5% des BIP in 2020, finanzpolitische Tragfähigkeit aber nicht gefährdet
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Newsletter Ausgabe 09 | November – Dezember 2020

Exportpotenzial usbekischer Produkte auf dem EU-Markt

Die usbekischen Exporte in die EU beliefen sich 2019 auf nur 160 Mio. USD oder 1% der gesamten Warenexporte, was im Vergleich zu anderen zentralasiatischen Ländern gering ist. Gleichzeitig ist die usbekische Regierung daran interessiert, die Exporte in die EU zu steigern und damit zu diversifizieren.

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Newsletter Ausgabe 08 | September – Oktober 2020

Demographischer Wandel, Corona und Arbeitsmigration

Usbekistans Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird bis 2040 um bis zu 1% pro Jahr zunehmen, was die Schaffung von bis zu 300.000 neuen Arbeitsplätzen pro Jahr erfordert. Unter optimistischen Annahmen hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Pandemie könnte die Zahl der usbekischen Arbeitsmigranten im Ausland langfristig um 50.000 pro Jahr steigen; jeder sechste zusätzlich benötigte Arbeitsplatz könnte also im Ausland gefunden werden. Kurzfristig jedoch hat die Corona-Pandemie die Zahl der Migranten in der ersten Jahreshälfte 2020 um ein Fünftel auf 2 Mio. reduziert; gleichzeitig stiegen Arbeitslosigkeit und Nichterwerbstätigkeit stark an. Um der wachsenden Arbeitsbevölkerung den Zugang zu qualifizierten Arbeitsplätzen im Ausland zu erleichtern, setzt Usbekistan ein umfassendes Maßnahmenpaket um, das u.a. die Vermittlung von Arbeitsplätzen ins Ausland, obligatorische Sprach- und Kompetenzschulungen und konsularische Unterstützung für Migranten umfasst. Diese Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Sie sollten durch Evaluierung und Priorisierung im Einklang mit internationalen Erfahrungen weiterentwickelt werden.

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Newsletter Ausgabe 07 | Juli – August 2020

Perspektiven für den usbekischen Energiesektor

Usbekistans Energiesektor ist nach wie vor stark vom Erdgas abhängig. Angesichts der knapper werdenden heimischen Gasvorkommen und einer steigenden Stromnachfrage strebt die usbekische Regierung an, die Energieversorgung des Landes zu diversifizieren. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien (EE) sind der Bau des ersten usbekischen Kernkraftwerks sowie die Erneuerung der Gaskraftwerksflotte Kernpunkte des usbekischen Investitionsplans für 2030. Wir zeigen mithilfe einer Modellierung des usbekischen Stromsystems, dass der Fokus des Plans auf unflexibler Grundlasterzeugung zu hohen Systemkosten führt. Wir zeigen weiterhin, dass ein stärkerer Einsatz flexibler Kraftwerke und EE die Systemkosten senken würde. Eine erste Photovoltaik-Ausschreibung in 2019 zeigte vielversprechende Ergebnisse.

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Newsletter Ausgabe 06 | Mai – Juni 2020

Folgen der Corona-Krise für die usbekische Wirtschaft

In 2020 soll die usbekische Wirtschaft um 1,5% wachsen – vor Corona wurde noch ein Wachstum von 6% prognostiziert. Der Rückgang ist durch geringeres Wachstum bei Konsum und Investitionen bzw. bei Dienstleistungen und Industrie bedingt. Die Landwirtschaft bleibt von der Krise fast unberührt.

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Wirtschaftsausblick Ausgabe 03 | Juni 2020

Überblick

  • 2020: Positives Wachstum von 1,5% trotz Coronavirus
  • Ohne Pandemie würde das Wachstum 6,0% betragen
  • Starker Anstieg der Staatsausgaben zur Unterstützung der Wirtschaft
  • Landwirtschaft fast nicht durch Quarantänemaßnahmen beeinflusst, Wachstum von 2,6% erwartet
  • Leichter Rückgang der Inflation
  • Sum wertete in Januar-Mai 2020 ggü. dem US-Dollar um 6% ab, da Exporte und Rücküberweisungen zurückgingen
  • Hohe internationale Reserven von 31,3 Mrd. USD (Mai 2020) – Importdeckung für 14 Monate
  • Leistungsbilanzdefizit soll 2020 auf 9,6% des BIP ansteigen
  • FDI-Zuflüsse werden auf 1,2% des BIP in 2020 fallen, nach 3,9% in 2019
  • Haushaltsdefizit steigt in 2020 auf 5,6% des BIP an
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Newsletter Ausgabe 05 | März – April 2020

Kleine und mittlere Unternehmen in Usbekistan

Die ökonomische Bedeutung privatwirtschaftlicher kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) für die Volkswirtschaft Usbekistans ist momentan noch sehr begrenzt. Nachdem in der Vergangenheit der Staat private Kleinunternehmen vorrangig mit Steuervorteilen und subventionierten Krediten gefördert hatte, hat sich die Regierung nun als Ziel gesetzt, die Bedeutung des privaten KMU-Sektors zu erhöhen.

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Newsletter Ausgabe 04 | Januar – Februar 2020

Dynamische Wirtschaftsentwicklung in Usbekistan

Die usbekische Wirtschaft erreichte 2019 ein robustes Wirtschaftswachstum von 5,6%, insbesondere gestützt durch hohe Investitionen. Für 2020 wird eine Wachstumsrate von 6% erwartet.

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Wirtschaftsausblick Ausgabe 02 | Januar 2020

Themen:

  • Pharma-Park & -Cluster: Unterstützung der Regierung durch Ausarbeitung einer Roadmap
  • Reform der Staatsunternehmen: Wichtiger, aber komplexer zukünftiger Reformbereich
  • Energiesektor: Investitionen in Infrastruktur und Erzeugungskapazitäten notwendig
  • DoingBusiness: Fortschritte bei der Verbesserung des Investitions-und Geschäftsklimas
  • KMU-Förderung: Stärkere Differenzierung der KMU-Politik empfehlenswert
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Newsletter Ausgabe 03 | November – Dezember 2019

Exportpotenzial von Textilien und Bekleidung aus Usbekistan

Die Herstellung von Textilien und Bekleidung ist einer der wichtigsten Sektoren der usbekischen Wirtschaft. 2018 machte er 17% des verarbeitenden Gewerbes aus und stand für 11% der Warenexporte. Die wich-tigsten Absatzmärkte sind die Nachbarländer Usbekistans. Russland, China, Kasachstan, Kirgisistan und der Iran nehmen 81% der Exporte des Sektors ab.

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Newsletter Ausgabe 02 | September – Oktober 2019

Clusterorientiertes Reformmodell für Freie Wirtschaftszonen

Die erste Freie Wirtschaftszone (FWZ) in Usbekistan wurde 2008 gegründet. Seitdem wurden 20 weitere FWZ im ganzen Land geschaffen. Auf der Grundlage in-ternationaler Erfahrungen wurde 2018 ein Reformprozess eingeleitet, um die Wirksamkeit der Zonen zu er-höhen. Als eine Option wurde ein clusterorientiertes Modell untersucht.

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Newsletter Ausgabe 01 | Juli – August 2019

Reformdynamik sorgt für positiven wirtschaftlichen Ausblick

Usbekistan steht seit etwa zwei Jahren im Fokus vieler internationaler Beobachter. Präsident Mirziyoyev hat einen umfassenden wirtschaftlichen Reform- und Mo-dernisierungsprozess initiiert, welcher das Land von einem weitgehend geschlossenen, staatszentrierten Wirtschaftsmodell hin zu einem offenen, marktwirt-schaftlichen System verwandeln soll.

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Wirtschaftsausblick Ausgabe 01 | August 2019

Themen:

  • Entwicklungsstrategie 2017-2021: Umsetzung der umfassenden Reformagenda in 5 Schlüsselbereichen
  • Steuerreform:Positive Implikationen für Investitions-und Geschäftsklima, aber auch für den Fiskus
  • Bankensektor: Bisher staatlich dominiert sind Reformen in diesem Sektor unerlässlich
  • Exportpotential von Textilprodukten: Identifikation aussichtsreicher Produkte
  • Reform von Freien Wirtschaftszonen: Clusteransatz bietet Chancen zur Erhöhung der Effektivität
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