Newsletter Ausgabe 07 | Juli – August 2020

Perspektiven für den usbekischen Energiesektor

Usbekistans Energiesektor ist nach wie vor stark vom Erdgas abhängig. Angesichts der knapper werdenden heimischen Gasvorkommen und einer steigenden Stromnachfrage strebt die usbekische Regierung an, die Energieversorgung des Landes zu diversifizieren. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien (EE) sind der Bau des ersten usbekischen Kernkraftwerks sowie die Erneuerung der Gaskraftwerksflotte Kernpunkte des usbekischen Investitionsplans für 2030. Wir zeigen mithilfe einer Modellierung des usbekischen Stromsystems, dass der Fokus des Plans auf unflexibler Grundlasterzeugung zu hohen Systemkosten führt. Wir zeigen weiterhin, dass ein stärkerer Einsatz flexibler Kraftwerke und EE die Systemkosten senken würde. Eine erste Photovoltaik-Ausschreibung in 2019 zeigte vielversprechende Ergebnisse.

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Newsletter Ausgabe 06 | Mai – Juni 2020

Folgen der Corona-Krise für die usbekische Wirtschaft

In 2020 soll die usbekische Wirtschaft um 1,5% wachsen – vor Corona wurde noch ein Wachstum von 6% prognostiziert. Der Rückgang ist durch geringeres Wachstum bei Konsum und Investitionen bzw. bei Dienstleistungen und Industrie bedingt. Die Landwirtschaft bleibt von der Krise fast unberührt.

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Wirtschaftsausblick Ausgabe 03 | Juni 2020

Überblick

  • 2020: Positives Wachstum von 1,5% trotz Coronavirus
  • Ohne Pandemie würde das Wachstum 6,0% betragen
  • Starker Anstieg der Staatsausgaben zur Unterstützung der Wirtschaft
  • Landwirtschaft fast nicht durch Quarantänemaßnahmen beeinflusst, Wachstum von 2,6% erwartet
  • Leichter Rückgang der Inflation
  • Sum wertete in Januar-Mai 2020 ggü. dem US-Dollar um 6% ab, da Exporte und Rücküberweisungen zurückgingen
  • Hohe internationale Reserven von 31,3 Mrd. USD (Mai 2020) – Importdeckung für 14 Monate
  • Leistungsbilanzdefizit soll 2020 auf 9,6% des BIP ansteigen
  • FDI-Zuflüsse werden auf 1,2% des BIP in 2020 fallen, nach 3,9% in 2019
  • Haushaltsdefizit steigt in 2020 auf 5,6% des BIP an
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Newsletter Ausgabe 05 | März – April 2020

Kleine und mittlere Unternehmen in Usbekistan

Die ökonomische Bedeutung privatwirtschaftlicher kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) für die Volkswirtschaft Usbekistans ist momentan noch sehr begrenzt. Nachdem in der Vergangenheit der Staat private Kleinunternehmen vorrangig mit Steuervorteilen und subventionierten Krediten gefördert hatte, hat sich die Regierung nun als Ziel gesetzt, die Bedeutung des privaten KMU-Sektors zu erhöhen.

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Newsletter Ausgabe 04 | Januar – Februar 2020

Dynamische Wirtschaftsentwicklung in Usbekistan

Die usbekische Wirtschaft erreichte 2019 ein robustes Wirtschaftswachstum von 5,6%, insbesondere gestützt durch hohe Investitionen. Für 2020 wird eine Wachstumsrate von 6% erwartet.

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Wirtschaftsausblick Ausgabe 02 | Januar 2020

Themen:

  • Pharma-Park & -Cluster: Unterstützung der Regierung durch Ausarbeitung einer Roadmap
  • Reform der Staatsunternehmen: Wichtiger, aber komplexer zukünftiger Reformbereich
  • Energiesektor: Investitionen in Infrastruktur und Erzeugungskapazitäten notwendig
  • DoingBusiness: Fortschritte bei der Verbesserung des Investitions-und Geschäftsklimas
  • KMU-Förderung: Stärkere Differenzierung der KMU-Politik empfehlenswert
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Newsletter Ausgabe 03 | November – Dezember 2019

Exportpotenzial von Textilien und Bekleidung aus Usbekistan

Die Herstellung von Textilien und Bekleidung ist einer der wichtigsten Sektoren der usbekischen Wirtschaft. 2018 machte er 17% des verarbeitenden Gewerbes aus und stand für 11% der Warenexporte. Die wich-tigsten Absatzmärkte sind die Nachbarländer Usbekistans. Russland, China, Kasachstan, Kirgisistan und der Iran nehmen 81% der Exporte des Sektors ab.

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Newsletter Ausgabe 02 | September – Oktober 2019

Clusterorientiertes Reformmodell für Freie Wirtschaftszonen

Die erste Freie Wirtschaftszone (FWZ) in Usbekistan wurde 2008 gegründet. Seitdem wurden 20 weitere FWZ im ganzen Land geschaffen. Auf der Grundlage in-ternationaler Erfahrungen wurde 2018 ein Reformprozess eingeleitet, um die Wirksamkeit der Zonen zu er-höhen. Als eine Option wurde ein clusterorientiertes Modell untersucht.

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Newsletter Ausgabe 01 | Juli – August 2019

Reformdynamik sorgt für positiven wirtschaftlichen Ausblick

Usbekistan steht seit etwa zwei Jahren im Fokus vieler internationaler Beobachter. Präsident Mirziyoyev hat einen umfassenden wirtschaftlichen Reform- und Mo-dernisierungsprozess initiiert, welcher das Land von einem weitgehend geschlossenen, staatszentrierten Wirtschaftsmodell hin zu einem offenen, marktwirt-schaftlichen System verwandeln soll.

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Wirtschaftsausblick Ausgabe 01 | August 2019

Themen:

  • Entwicklungsstrategie 2017-2021: Umsetzung der umfassenden Reformagenda in 5 Schlüsselbereichen
  • Steuerreform:Positive Implikationen für Investitions-und Geschäftsklima, aber auch für den Fiskus
  • Bankensektor: Bisher staatlich dominiert sind Reformen in diesem Sektor unerlässlich
  • Exportpotential von Textilprodukten: Identifikation aussichtsreicher Produkte
  • Reform von Freien Wirtschaftszonen: Clusteransatz bietet Chancen zur Erhöhung der Effektivität
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