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Panel-Diskussion zu regionalen Auswirkungen des Ukraine-Krieges

Am 12.04.2022 fand die gemeinsam vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und dem German Economic Team organisierte Online-Veranstaltung zu den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf Moldau, Armenien und Georgien statt.

Die Veranstaltung wurde in zwei Panels aufgeteilt, die sich jeweils an einem thematischen Leitmotiv orientierten. Im ersten Panel standen zunächst politische Fragestellungen im Vordergrund. Hier teilten Hubert Knirsch, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Georgien, Viktor Richter, deutscher Botschafter in Armenien sowie Ulrich Kinne, Chargé d‘Affairs an der deutschen Botschaft in Moldau, ihre Einschätzungen mit den Zuhörern. Geopolitische Krisen haben immer auch ökonomische Auswirkungen, sodass die Referenten neben sicherheits-, entwicklungs- und migrationspolitischen Themen auch wirtschaftspolitische Entwicklungen ansprachen.

Diese Perspektive wurde im anschließenden makroökonomischen und wirtschaftspolitischen Panel aufgegriffen. Hier hielt Dr. Ricardo Giucci, Leiter des German Economic Team und Geschäftsführer von Berlin Economics, das Inputreferat zur makroökonomischen Gesamtlage in Moldau, Armenien und Georgien. Dabei wurde deutlich, dass die Länder jeweils unterschiedlich betroffen sind, wenn auch alle Länder die Auswirkungen spüren werden, am stärksten in Moldau und Armenien. Moldau leidet darüber hinaus unter sehr hoher Inflation.

Dennoch zeitigen die Krisen und die damit verbundenen Neuausrichtung von Handelsrouten und Wertschöpfungsketten auch Chancen für die Länder. Hierauf wiesen auch die teilnehmenden Vertreter von Wirtschaftsverbänden hin.

Für die Zuhörer ergab sich jeweils am Ende der Panels die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Das German Economic Team dankt dem Ost-Ausschuss für die Organisation der Veranstaltung.