Wirtschaftsausblick

Wirtschaftsausblick Ausgabe 12 | Juni 2020

Überblick

  • Wir erwarten in der Folge der Coronakrise einen BIP-Rückgang von 6,3% in 2020, ein stärkerer Rückgang als nach der globalen Finanzkrise
  • Starker Rückgang des privaten Konsums, der Investitionen und der Exporte; nur sinkende Importnachfrage und zusätzliche Staatsnachfrage verhindern einen noch größeren Einbruch
  • Starke wirtschaftliche Erholung mit 5,5% BIP Wachstum für 2021 erwartet
  • Inflationsrate sinkt auf 1,3% in 2020 (von noch 4,8% in 2019), da die moldauische Wirtschaft deutlich unter Kapazität produziert
  • Daher weiterhin expansive Geldpolitik und Reduzierung des Leitzins zu erwarten
  • Wechselkurs stabil in der Folge von Zentralbankintervention und nach Zusage der IWF Notfallkredite. Moderate Abwertung möglich in der zweiten Jahreshälfte
  • Steigende öffentliche Ausgaben bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen führen zu einem Haushaltsdefizit von 5,4% des BIP in diesem Jahr – vorausgesetzt die zur Finanzierung notwendigen Geberkredite können gesichert werden
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 11 | Januar 2020

Themen:

  • Die neue Regierung. Neue Minderheitsregierung der Sozialisten muss ihren Willen zur Reformpolitik noch beweisen
  • Verbesserung des Geschäftsklimas. Konkrete Vorschläge durch GET Moldau in Kooperation mit der European Business Association
  • Reformkonzept für die Investitionsförderagentur. Zur Stärkung der Effektivität der Investitionsförderagentur sollte eine zielgruppenorientierte Ausrichtung angestrebt werden
  • Überregionaler Busmarkt in Moldau. Strategisches Planungs-und Regulierungskonzept notwendig basierend auf einem Mobilitätsmasterplan
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 10 | September 2019

Themen:

  • Die neue Regierung.Große Herausforderungen für die ungewöhnliche Koalition zwischen den pro-russischen Sozialisten und dem pro-EU Block ACUM
  • Wirtschaftliche Auswirkungen des DCFTA. Nach 5 Jahren Implementierung finden wir einen starken positiven Effekt auf die Exporte in die EU
  • Neuausrichtung der Investitionsförderagentur in Moldau. Die durchgeführte Reorganisation erfordert auch eine Anpassung der Aufgaben und Prozesse
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 9 | Januar 2019

Themen:

  • Geldpolitische Normalisierung in führenden Wirtschaftsnationen.Bisher keine Wirkung auf Moldau, da geringe Auslandsverschuldung und umsichtige Politik in letzten Jahren, dennoch Vorsicht geboten
  • Perspektiven einer Agrarversicherung. Aktuelles System funktioniert nur bedingt, wir empfehlen eine einfachere Alternative oder schrittweise Reform
  • Überschuldung von Privathaushalten. Einige Mikrofinanzinstitute erhöhen durch unverantwortliche Kreditvergaben die Überschuldung
  • Effekt des DCFTA.Starkes Wachstum der Exporte in die EU, höheres FDI aus der EU
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 8 | Juni 2018

Themen:

  • Exportentwicklung in 2017. EU Markt bleibt der wichtigste Treiber für die moldauischen Exporte. Direktinvestitionen aus der EU stärken Export im Automotive-Bereich (insb. Kabelbäume)
  • EU-Zollkontingente. Empfehlung EU-Zollkontingente für Trauben und Pflaumen zu erhöhen
  • Transparenz von Konsumentenkrediten. Intransparente Nutzung des effektiven Jahreszinses bei Konsumentenkrediten. Rechtsrahmen sollte verschärft und Überwachung gestärkt werden
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 7 | Januar 2018

Themen:

  • Bankensektor. Stabilisierung nach dem Betrugsskandal erzielt, Kreditierung der Privatwirtschaft aber nach wie vor rückgängig
  • Ausländische Direktinvestitionen. Rolle von FDI für die Wirtschaft bisher unterschätzt, wie von einer GET Moldau Studie gezeigt
  • Wirtschaftliche Reformen. Umfassende Reformen positiv zu bewerten, aber zu früh für abschließendes Urteil
  • Steigende Steuereinnahmen. Anstieg der Steuereinnahmen zumindest teilweise auf Reformen zurückführbar; positives Beispiel für Strukturreformen
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 6 | Juni 2017

Themen

• Clusterförderung. Die Bildung von Clustern kann zur industriellen Entwicklung und zur Attraktion von FDI beitragen
• Außenhandel. Ausbau des Handels mit GUS ist erstrebenswert, soll aber nicht auf Kosten des Handels mit der EU erfolgen; Kritik an DCFTA ist unbegründet
• Bankensektor. Empfehlungen zur Absorption überschüssiger Liquidität im Bankensektor

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