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Kosovo

Der Kosovo ist eines der jüngsten GET-Projektländer. Seit 2021 berät das German Economic Team die Regierung in Pristina zu wirtschafts- und strukturpolitischen Reformen.

Die große kosovarische Diaspora trägt einen relativ großen Anteil zur Wirtschaftsleistung bei, wobei die Transfers ins Heimatland vorwiegend konsumptiv verwendet werden. Wichtigster Wirtschaftszweig sind Dienstleistungen, gefolgt von einem eher kleinen industriellen Sektor und der Landwirtschaft.

Herausforderungen für die kosovarische Wirtschaft sind u.a. die Entwicklung des produzierenden Sektors sowie die Integration des Landes in internationale Wirtschaftsstrukturen. Das German Economic Team unterstützt das Land auf seinem wirtschaftspolitischen Reformweg. Hierbei stehen neben industrie – und handelspolitischen Themen auch die Energie- und Klimapolitik im Fokus der Beratung.

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  • Wirtschaftsausblick Kosovo

    WA 5 | August 2023

    Nach starken, vom Tourismussektor getriebenen Dienstleistungsexporten und abfedernden Effekten von staatlichen Subventionen und Rücküberweisungen auf den privaten Konsum wuchs die kosovarische Wirtschaft im Jahr 2022 mit einer Rate von 3,5 %. Negative Einflüsse wie eine geringe öffentliche Investitionstätigkeit und ein negativer Terms-of-Trade-Schock aufgrund stark steigender Preise für importierte Güter konnten somit mehr als ausgeglichen werden. Für 2023 wird ein noch höheres Wirtschaftswachstum von 3,8 % prognostiziert, jedoch getrieben von anderen Faktoren als noch im Jahr 2022 – insbesondere ein prognostizierter Anstieg des öffentlichen Konsums und der Investitionen dürften dabei eine wichtige Rolle spielen, nachdem diese 2022 ins Stocken geraten waren. Außerdem wird erwartet, dass sich die Inflation im Laufe des Jahres abschwächen wird, wobei bereits in den ersten Monaten des Jahres 2023 ein deutlicher Rückgang zu beobachten ist.

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