Wirtschaftsausblick

Wirtschaftsausblick Ausgabe 14 | Juni 2021

Überblick

  • Moderate Erholung des BIP um 3,5% in 2021, nach Rückgang um 6,2% in 2020
  • Aussichten für 2021 verhalten; Gründe: Lockdown in Q1-2021 und schwacher Tourismus
  • Leistungsbilanzdefizit über 10% des BIP in 2020/2021 wegen fehlender Tourismuseinnahmen
  • Abwertung des Lari um 14% in 2020, aber relativ stabil um GEL/USD 3,30 in 2021
  • Steigende Inflation aufgrund der Lari-Abwertung (Pass-Through) und höherer Rohstoffpreise
  • Reaktion der NBG: Erhöhung des Leitzinses um 1,5 Prozentpunkte in 2021; aktuell: 9,5%
  • Rücküberweisungen seit zweitem Halbjahr 2020 im Positivtrend; stabilisierender Faktor
  • Regierung führt fiskalische Unterstützung in der Krise fort (2,3% des BIP im Jahr 2021)
  • Erfolgreiche Platzierung eines Eurobonds i.H.v. 500 Mio. USD (Laufzeit: 5 J., Rendite: 2,875%)
  • IWF-Programm erfolgreich abgeschlossen, neues Programm noch in der Diskussion
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 12 | Juni 2020

Überblick

  • Rückgang des BIP um 4,0% im Jahr 2020; Prognose vor Corona: +4,3%
  • Der Konsum wird stark zurückgehen, auch aufgrund viel geringerer Überweisungen (Apr: -42,3%)
  • Exporte sollen um 24% sinken; aber Effekt durch Re-Exporte von Autos und Kupfer übertrieben
  • Tourismuseinnahmen stark betroffen; Perspektive für Jul/Aug noch unklar
  • Das Leistungsbilanzdefizit wird 11,3% des BIP erreichen; Prognose vor Corona: 5,3%
  • Wechselkurs bei ca. 3,0 GEL/USD; deutliche Abwertung im März gefolgt von einer Aufwertung
  • Der Leitzins der NBG liegt bei 8,5%; begrenzter Spielraum für eine Senkung aufgrund des Risikos, das Inflationsziel zu verfehlen
  • Regierung reagierte auf die Krise mit starken antizyklischen fiskalischen Maßnahmen
  • Dadurch wird das Haushaltsdefizit im Jahr 2020 auf 8,5% des BIP steigen; Plan vor Corona: 2,4%
  • IWF-Programm um 325 Mio. USD aufgestockt, inkl. 200 Mio. USD für Budgethilfe
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 11 | Januar 2020

Themen:

  • Agro Food Exporte: Die Rolle von Transport und Logistik
  • DCFTA: Sektorale Analyse zeigt großen Effekt auf EU Exporte nach Georgien
  • Bankensektor: Georgischer Bankensektor gewinnt an Stabilität
  • Kapitalmarkt: Georgischer Kapitalmarkt bleibt unterentwickelt
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 10 | August 2019

Themen

  • Russische Sanktionen. Auswirkungen auf die georgische Wirtschaft
  • DCFTA. Auswirkungen auf Exporte in die EU
  • DCFTA. Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Exporte in die EU
  • Exportpotenzial. Agrofood-Produkte auf dem EU-Markt
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 9 | Januar 2019

Themen:

  • Präsidentschaftswahlen. Eine neue Präsidentin wurde gewählt
  • Banken. Maßnahmen zur Eindämmung der Haushaltverschuldung
  • Türkei. Bisher lediglich moderater Einfluss der Abwertung der türkischen Lira auf Georgien
  • Rentenreform. Beginn am 1. Januar 2019
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 8 | Juni 2018

Themen

  • Schürfen von Kryptowährungen. Eigene Schätzung der realwirtschaftlichen Relevanz
  • Mittelfristiger fiskalischer Plan. Höhere öffentliche Investitionen bei Senkung des Haushaltsdefizits
  • Bankensektor. Stabilität bei hoher Konzentration
  • Entdollarisierung. Teilerfolge in 2017
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 7 | Januar 2018

Themen

  • Inventarabschreibungen. Staat sollte Unternehmen ermöglichen, tatsächliche Verluste abzusetzen; Prüfung durch datenbankgestützte Plausibilitätschecks
  • Rücküberweisungen. Anstieg von 20% in Jan-Sep 2017 stützt privaten Konsum
  • Doing Business Ranking. Verbesserung von Platz 16 auf Platz 9
  • Kapitalmarktentwicklung im Rahmen des DCFTA. Möglichkeit der Mobilisierung von Kapital für größere Unternehmen
  • Einführung kapitalgedeckter Renten. Erfolgreiche Einführung der kapitalgedeckten Rente nur bei gleichzeitiger Reform der 1. Rentensäule
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Wirtschaftsausblick Ausgabe 6 | Juni 2017

Themen

  • Neues IWF-Programm unterzeichnet. Wichtiges Signal wirtschaftlicher Stabilität für Investoren
  • GET Georgien empfiehlt wirtschaftspolitische Prioritäten. Umfassendes Maßnahmenpaket unter Einbezug aller relevanten Ressorts ist notwendig
  • Exportpotenzial der Landwirtschaft nutzen. Landkonsolidierung und Produktionsallianzen können Nutzung des Exportpotenzials ermöglichen
  • Freihandelsabkommen mit der EU. Implementierung weitgehend gemäß Vereinbarungen
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