Newsletter

Newsletter Ausgabe 36 | September – Oktober 2020

Privates Rentensystem: widerstandsfähig trotz Rezession

Mit der Einrichtung eines privat finanzierten Rentensystems 2019 hat Georgien neben der bestehenden Grundrente eine zweite Säule im Rentensystem geschaffen. Dies war ein Schritt zur Diversifizierung der Quellen des Renteneinkommens und zur Förderung institutioneller Investitionen auf dem lokalen Kapitalmarkt. Stabile Teilnahmequoten und Anlageergebnisse deuten an, dass das neue System trotz anhaltender Rezession und der sprunghaften Zunahme der Arbeitslosigkeit widerstandsfähig sein kann. Die unmittelbare Herausforderung besteht darin, die Investitionspolitik zu präzisieren, die Vermögensallokation zu diversifizieren und die Attraktivität des Systems zu erhöhen. In Bezug auf Allokation wäre die Ausgabe von inflationsindexierten Anleihen durch die Regierung für die Rentenagentur von Interesse.

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Newsletter Ausgabe 35 | Juli – August 2020

Einkommensverteilung und Armutssenkung in Georgien

In einer aktuellen Studie analysiert das German Economic Team die jüngsten Entwicklungen bei der Einkommensverteilung und Armutsbekämpfung in Georgien zwischen 2010 und 2018. Dabei werden Trends innerhalb Georgiens untersucht und in einen internationalen Kontext gestellt. Aufgrund der begrenzten Datenverfügbarkeit bezieht sich diese Studie nicht auf die jüngste Verteilungspolitik der Regierung und die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

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Newsletter Ausgabe 34 | Mai- Juni 2020

Georgiens wirtschaftliche Lage im Lichte von Corona

Georgien wird von der Corona-Pandemie schwer getroffen werden. Während die wirtschaftlichen Fundamentaldaten vor der Krise gut waren, zeigen die Prognosen jetzt eine starke Verschlechterung. Am sichtbarsten wird dies am realen BIP-Wachstum: hier wird ein Vorzeichenwechsel von einer früheren Prognose von +4,3% auf -4,0% erwartet.

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Newsletter Ausgabe 33 | März – April 2020

Agrarexporte in die EU: Mengen, Transport und Logistik

Sowohl geringe Produktionsmengen als auch Probleme bei Transport und Logistik sind wesentliche Ursachen für bisher nur geringe Agro-Food-Exporte aus Georgien in die EU. Um diese Probleme anzugehen, sollte es Ziel sein, mithilfe von FDI größere Exportmengen zu erzielen und auch die Exporte bestehender Produzenten zu fördern. Außerdem sollte wichtige logistische Infrastruktur, wie z. B. ein Luftfrachtterminal in Kutaisi, eingerichtet werden. Schließlich wäre es wichtig, die inländische Nachfrage nach guten logistischen Dienstleistungen anzuregen, sowie Interessen zu bündeln und Informationslücken zu schließen.

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Newsletter Ausgabe 32 | Januar – Februar 2020

Starkes Wirtschaftswachstum trotz russischer Sanktionen

Das Wirtschaftswachstum in Georgien war 2019 trotz russischer Sanktionen mit 5,2% hoch. Die gelungene Absorption des externen Schocks zeugt von der Robustheit der georgischen Volkwirtschaft, die auch 2020 um über 4% wachsen wird.

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Newsletter Ausgabe 31 | November – Dezember 2019

Georgischer Finanzsektor gewinnt an Stabilität

Im vergangenen Jahr konnte das überhöhte Wachstum der Kreditvergabe an Haushalte gezügelt werden und allzu aggressive Geschäftsmodelle von Mikrofinanzinstitutionen wurden erschwert. Das hohe Niveau der Dollarisierung und die Überschuldung der Haushalte bleiben die Schwachpunkte des Finanzsektors und stellen ein Hindernis für eine wirkungsvolle Geld- und Wechselkurspolitik dar. Die Nationalbank hat bei der Entwicklung der Gesetzgebung für Kapital-märkte gute Fortschritte erzielt. Der Rentenfonds hat 2019 seine Arbeit aufgenommen und kann für die lokalen Märkte Liquidität zu Verfügung stellen.

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Newsletter Ausgabe 30 | September – Oktober 2019

Startups in Tiflis: Wie lässt sich ihre Entwicklung fördern?

In den letzten Jahren hat sich in Tiflis ein Startup-Sektor entwickelt. Inzwischen gibt es mehr als 100 kleine Unternehmen, die versuchen, skalierbare Lösungen für Probleme in Georgien und darüber hinaus zu entwickeln. Viele dieser Startups werden von der Regierung durch ein gezieltes Programm unterstützt. Mehrere Startups haben internationale Ambitionen und einige Gründer haben an angesehenen Inkubations-programmen in Europa oder den USA teilgenommen.

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Newsletter Ausgabe 29 | Juli – August 2019

Georgiens makroökonomische Lage im Licht russischer Sanktionen

Am 21. Juni verkündete Russland ein Verbot für Direktflüge von und nach Georgien. Das Verbot wird nicht nur den Tourismussektor stark treffen, sondern, aufgrund der Bedeutung dieses Sektors, auch gesamtwirtschaftliche Effekte haben.

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Newsletter Ausgabe 28 | Mai – Juni 2019

Die Wirkung des DCFTA auf georgische Exporte in die EU

Georgien und die EU haben eine vertiefte und umfassende Freihandelszone (DCFTA) eingerichtet, welche seit 2014 in Kraft ist. In einer kürzlich durchgeführten Vergleichsstudie, die auch die Ukraine und Moldau miteinbezieht, untersuchen wir die Auswirkungen des DCFTA auf georgische Exporte in die EU.

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Newsletter Ausgabe 27 | März – April 2019

Reduzierung des Leistungsbilanzdefizits in Georgien: ein neuer Trend?

Georgien weist traditionell ein hohes Leistungsbilanzdefizit auf, das zwischen 2007 und 2016 durchschnittlich 13% des BIP betrug. Dies löste in der Vergangenheit einige Bedenken aus, da es das Land anfällig für externe Schocks macht. In den letzten zwei Jahren ging das Leistungsbilanzdefizit Georgiens jedoch zurück und lag 2018 bei „nur“ 7,7% des BIP.

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Newsletter Ausgabe 26 | Januar – Februar 2019

Exportpotenzial georgischer Agro-Food Produkte auf dem EU-Markt

Mit 29% machen Agro-Food Produkte einen bedeutenden Anteil an den georgischen Exporten aus. Trotz eines Freihandelsabkommens mit der EU, entwickeln sich die Exporte dieser Produkte in die EU jedoch unterdurchschnittlich. Etwa 2/3 aller Agro-Food Exporte gehen in die GUS-Region. Ein Blick auf die Wachstumsdynamik zeigt, dass die Ausfuhren in die GUS 2018 um 43% stiegen, während die Exporte in die EU lediglich um 14% zunahmen.

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Newsletter Ausgabe 25 | November – Dezember 2018

Verlangsamung des Wirtschaftswachstums

Die gesamtwirtschaftliche Situation in Georgien bleibt stabil. Das Wirtschaftswachstum lag im ersten Halb-jahr 2018 bei 5,4%. In der zweiten Jahreshälfte kam es jedoch zu einer Abschwächung, die sich 2019 fortset-zen wird. Infolgedessen wird Georgien im Jahr 2019 moderat um 4,6% wachsen.

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Newsletter Ausgabe 24 | September – Oktober 2018

Abwertung der türkischen Lira: moderate Wirkung auf Georgien

Von Januar bis August 2018 wertete die türkische Lira gegenüber dem georgischen Lari um 42% ab. Gegeben der engen wirtschaftlichen Verflechtungen beider Länder schürte dies Bedenken bezüglich der Widerstandskraft der georgischen Wirtschaft diesem Druck standzuhalten.

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Newsletter Ausgabe 23 | Juli – August 2018

Die ökonomische Bedeutung des Krypto-Mining für Georgien

Georgien gehört zu den führenden Produzenten von Kryptowährungen weltweit. Trotz dieser Tatsache ist nur wenig über die Relevanz der Herstellung von Kryptowährungen („Krypto-Mining“) für die georgische Wirtschaft bekannt. In amtlichen Statistiken wird diese Aktivität nicht korrekt erfasst, welche größtenteils in freien Industriezonen stattfindet.

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Newsletter Ausgabe 22 | Mai – Juni 2018

Georgien zur Jahresmitte 2018: Fortsetzung der guten wirtschaftlichen Lage

Im Jahr 2017 verzeichnete Georgien eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Zur Jahresmitte 2018 ist eine Fortsetzung der guten Lage festzustellen.

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Newsletter Ausgabe 21 | März – April 2018

Der Bankensektor: Positive Entwicklung, aber auch Herausforderungen

Der georgische Bankensektor hat die Bedürfnisse der wachsenden Wirtschaft des Landes gut bedient. Die Aktiva des Sektors sind im Verhältnis zum BIP stetig angestiegen und die Kreditvergabe an den Privatsektor, ebenfalls in Relation zum BIP, ist im Vergleich zu anderen Ländern in der Region hoch.

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Newsletter Ausgabe 20 | Januar – Februar 2018

Die georgische Wirtschaft in 2017 – Erwartungen übertroffen

Die georgische Wirtschaft entwickelt sich positiv. Die Wirtschaftsleistung ist 2017 um 4,3% gestiegen und soll 2018 in ähnlicher Höhe steigen. Das Wachstum findet auf breiter Basis statt: Konsum, Investitionen und Exporte haben dazu beigetragen.

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