Publikationen

Newsletter Armenien Ausgabe 1 | September – Oktober 2021

Reformen zur Verbesserung des Investitionsklimas

Armenien benötigt mehr private Investitionen, um das Wirtschaftswachstum wieder auf die soliden Werte der Jahre vor 2020 zu steigern. Um dies zu erreichen, müssen die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Investitionen fortlaufend verbessert werden. Um die laufenden Bemühungen der Regierung zu unterstützen, haben das German Economic Team und drei in Armenien tätige Wirtschaftsverbände eine Studie mit 13 Reformvorschlägen vorgelegt. Diese enthalten Lösungsvorschläge für regulatorische Probleme, denen Unternehmen und Investoren aus Deutschland und der EU in Armenien begegnen.

(mehr …)

Wirtschaftsausblick Armenien – Ausgabe 05 | Juni 2021

Überblick

  • Premierminister Paschinjan zurückgetreten; Neuwahlen sind für den 20. Juni 2021 angesetzt
  • Relativ verhaltene Wachstumsaussichten nach Doppelschock 2020
  • BIP-Wachstum um 2,9% erwartet; vor allem durch höhere Staatsausgaben bedingt
  • Konsum wird 2021 wieder etwas anziehen, Investitionen bleiben voraussichtlich schwach
  • Haushaltsdefizit von 5,4% des BIP in 2021 erwartet; Staatsverschuldung steigt bis Ende 2021 auf 69% des BIP, ab 2022 Haushaltskonsolidierung wahrscheinlich
  • Leistungsbilanzdefizit voraussichtlich bei 6,7% des BIP in 2021
  • Durchwachsene Entwicklung der Exporte erwartet: Erholung aufgrund hoher Metallpreise, aber nur langsame Rückkehr des Tourismus in 2021; Importe werden wieder anziehen
  • Langsame Erholung von FDI wegen politischer Unsicherheit; 2020: Rückgang um mehr als die Hälfte
  • Ausgabe eines Eurobonds i.H.v. 750 Mio. EUR sorgt vorerst für eine tragfähige externe Finanzlage
  • Abwertung des Dram wegen hoher Unsicherheit in Q4-2020 sowie Q1-2021
  • Anhebungen des Leitzinses wegen gestiegener Inflation folgen auf mehreren Senkungen in 2020
(mehr …)

Policy Study 01/2021

Job-retention schemes and labour market adaptivity in the context of the Coronavirus crisis: Analysis and recommendations for Ukraine, Belarus, Moldova, Georgia, Uzbekistan and Armenia

(mehr …)

Wirtschaftsausblick Armenien – Ausgabe 04 | Januar 2021

Überblick

  • 2020: BIP-Rückgang um 7,3% erwartet; Doppelschock: Corona und militärische Konfrontation
  • Langsame Erholung erwartet; BIP-Wachstum von 1,0% im Jahr 2021 und 3,5% im Jahr 2022
  • Konsum wird 2021 wieder anziehen, Investitionen bleiben voraussichtlich schwach
  • Haushaltsdefizit von 7,0 % des BIP in 2020 erwartet; Staatsverschuldung steigt 2021 auf 69% des BIP
  • Leistungsbilanzdefizit voraussichtlich bei 6,0% in 2020; niedriger als 2019
  • Starker Rückgang der Exporte (v.a. Tourismus) wird durch noch stärkeren Importrückgang kompensiert
  • Zugleich: FDI in 2020 um fast die Hälfte zurückgegangen, Erholung nur langsam zu erwarten
  • Aufstockung des IWF-Kredits und Auszahlung von ca. 232 Mio. USD entscheidend für die Finanzierung des Haushaltsdefizits in 2020
  • Relativ stabiler Wechselkurs im 1. Halbjahr 2020, Abwertung des Dram wegen hoher Unsicherheit im 3. Quartal
  • Abwertung führt zu höherer Inflation (pass through); CBA Reaktion: Anhebung des Leitzins im Dezember 2020
(mehr …)

Policy Study 01/2020

Monetary policy reaction to COVID-19 in CEE economies

Lessons from the use of conventional and unconventional instruments

(mehr …)

Policy Briefing 04/2020

Monetary policy reaction to COVID-19 in CEE economies

Lessons from the use of conventional and unconventional instruments: Summary of results

(mehr …)

Policy Briefing 03/2020

Reviewing the Impact of the COVID-19 Pandemic on Foreign Direct Investment (FDI) and the Initial Responses of Investment Promotion Agencies (IPAs)

(mehr …)

Wirtschaftsausblick Armenien – Ausgabe 03 | August 2020 (update)

Überblick

  • BIP wird um 1,5% fallen; Prognose vor Corona: 5,5%
  • Privater Konsum und Investitionen gehen stark zurück
  • Höhere Staatsausgaben verringern den Rückgang der Nachfrage
  • Haushaltsdefizit wird bei 5% des BIP liegen, im Vergleich zu geplanten 2,3% vor Corona
  • Leistungsbilanzdefizit bei 8,6% des BIP, nur leicht höher als vor Corona (8,4%)
  • Export und private Kapitalzuflüsse gehen zwar stark zurück, dies wird aber durch einen Importeinbruch praktisch ausgeglichen
  • Allerdings: niedrigere FDI und Umkehr privater Kapitalflüsse verursachen Problem das Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren
  • Aufstockung des stand-by arrangement (SBA) des IWF und sofortige Auszahlung von 280 Mio. USD entscheidend für Finanzierung der Haushalts- und Leistungsbilanzdefizite
  • Relativ stabiler Wechselkurs nach vorübergehender Abwertung im März
(mehr …)

Wirtschaftsausblick Armenien – Ausgabe 02 | Januar 2020

Überblick

  • Wirtschaftswachstum bei ca. 7,0% in 2019, deutlich höher als erwartet
  • Haupttreiber: Konsum auf Basis robuster Kreditvergabe an private Haushalte
  • Investitionsaktivität fiel 2019, mit negativen Implikationen für mittelfristiges Wachstum
  • Wachstumsprognose für 2020: 4,9%
(mehr …)