Vorstellung wirtschaftlicher Ausblick für fünf Länder der Östlichen Partnerschaft bei der EBA Moldau

Am 16.03.2021 stellte das German Economic Team auf Einladung der European Business Association in Moldau den wirtschaftlichen Ausblick für fünf der sechs Länder der Östlichen Partnerschaft – Moldau, Ukraine, Belarus, Georgien sowie Armenien – vor. An der Veranstaltung beteiligten sich insgesamt 18 hochrangige Vertreter moldausicher Unternehmen und Unternehmensverbände, der Europäischen Union sowie internationaler Organisationen als Redner. Darüber hinaus wurde die Veranstaltung per Livestream für die interessierte Öffentlichkeit übertragen.

Die Veranstaltung wurde von Mariana Rufa, Direktorin der EBA Moldau, moderiert. László Diósi, Präsident der EBA, leitete die Veranstaltung mit begrüßenden Worten ein. Gintautas Baranauskas, Deputy Head of Operations bei der EU-Delegation in Moldau, hob die enge Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und den moldauischen Partnern hervor. Zum Auftakt stellte Ionut Simion, Ländermanager für Rumänien und Moldau bei PricewaterhouseCoopers den globalen CEO Survey vor. Im Anschluss präsentierte Collette Wheeler von der Weltbank die Wachstumsaussichten für die Länder der ECA-Region (Osteuropa und Zentralasien), die je nach Land unterschiedlich ausfallen. Dieses Bild wurde schließlich von Dr. Ricardo Giucci bestätigt, der in seinem Vortrag die wirtschaftliche Entwicklung in fünf Ländern der Östlichen Partnerschaft beleuchtete. Für Länder wie Belarus, Georgien und Armenien bleibt der Pfad der Erholung mühsam. Der Ausblick für Moldau ist allerdings trotz einer schweren Rezession bedingt durch Dürre und Corona-Pandemie gut, sofern Reformfortschritte beibehalten und externe Finanzhilfen gesichert werden können.

Im zweiten Teil der Veranstaltung legten Vertreter von Unternehmen aus verschiedenen Branchen ihre Perspektive auf den wirtschaftlichen Ausblick Moldaus sowie konkrete Herausforderungen für die Privatwirtschaft dar. Darunter waren Vertreter aus den Bereichen Bauwesen, Energie, Banken, eCommerce, IT-Dienstleistungen und Handel.

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