18. Informationsveranstaltung zur Regierungsberatung – Teil 2

Am zweiten Tag der Infoveranstaltung zur Regierungsberatung stellte das German Economic Team (GET) den aktuellen Wirtschaftsausblick für die Partnerländer Georgien, Armenien und Usbekistan vor. Die Online-Veranstaltung wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert. Es nahmen Vertreter des BMWi, des Bundeskanzleramts (BK), des Auswärtigen Amts (AA), des Bundesfinanzministeriums (BMF), des Bundesumweltministeriums (BMU), Abgeordnete des Deutschen Bundestags, der deutsche Botschafter in Georgien, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GiZ), von Germany Trade and Invest (gtai), der KfW, des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft sowie des Deutschen Wirtschaftsverbands Armenien teil. Insgesamt konnten 60 Teilnehmer verzeichnet werden.

Die makroökonomischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Volkswirtschaften der Partnerländer stellten auch im zweiten Teil einen Veranstaltungsschwerpunkt dar. Wie zu erwarten stellt die Covid 19-Krise auch Armenien, Georgien und Usbekistan vor z.T. große Probleme. Im Falle Armeniens kommen darüber hinaus die Auswirkungen des militärischen Konflikts mit Aserbaidschan hinzu. Daher verzeichnete die armenische Wirtschaft einen besonders starken BIP-Einbruch (7.3%). Der wirtschaftliche Einbruch in Georgien (5.0%) ist ebenfalls erheblich, allerdings soll die georgische Volkswirtschaft nächstes Jahr wieder wachsen. Sehr erfreulich sind die Zahlen für Usbekistan, wo die Wirtschaft – trotz Pandemie – um 0,7% gewachsen ist.

Die abschließende Diskussion entwickelte sich spannend und aufschlussreich. Im Anschluss nahmen die Teilnehmer an einer digitalen Networking-Lounge via wonder.me teil, die den Beteiligten die Gelegenheit zum informellen Informationsaustausch bot. Insgesamt verdeutlicht die große Bandbreite an Teilnehmern das hohe Interesse an den Beratungsleistungen des German Economic Team.