Online Briefing: Economic cooperation between the EU and associated countries

Am 23. November führte das Zentum für liberale Moderne (LibMOD) ein Online-Briefing zum LibMod Policy Paper „Economic cooperation between the EU and associated countries“ durch. In diesem Zusammenhang kommentierten renommierte Osteuropa-Experten das Paper von Dr. Julia Langbein, die in ihrem Bericht die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern der Östlichen Partnerschaft und der Europäischen Union untersucht, insbesondere im Hinblick auf DCFTAs.

Dabei vermittelten die Experten ihre Einschätzung zu den Potentialen der wirtschaftlichen Partnerschaft. Alle Teilnehmer stimmten überein, dass die EU-EaP-Partnerschaft substantiell zur Modernisierung der Volkswirtschaften der Assoziierungsländer beigetragen hat. Hierbei bleibt das Niveau der ausländischen Direktinvestitionen jedoch unbefriedigend. Darauf bezog sich insbesondere Dr. Ricardo Giucci, Geschäftsführer von Berlin Economics, der den Erfolg der DCFTAs hervorhob und zugleich die Notwendigkeit eines besseren Investitionsklimas betonte. Dabei sollten insbesondere die Sektoren und Unternehmen identifiziert und gestärkt werden, die eine realistische Chance haben auf den Weltmärkten zu bestehen. Es gilt neue Investoren zu finden und bestehende Investitionspartnerschaften zu pflegen. Um die Potentiale der Länder auszuschöpfen, und Investitionen anzulocken, die langfristige Wachstumschancen eröffnen, müssen für private Investoren gute Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Länder der Östlichen Partnerschaft zu attraktiven Investitionszielen machen.