20. Ukrainische Frühstücksgespräche: Wirtschaftliche Auswirkungen für ausländische Investitionen und lokale Unternehmen

Im Rahmen der IEP- Frühstücksgespräche organisierte das Institut für Europäische Politik Berlin (IEP) und die Europäische Investitionsbank (EIB) in Kiew eine Online-Veranstaltung zu den Folgen von COVID-19 für die ukrainische Wirtschaft, der insgesamt 26 Teilnehmer beiwohnten. Nach dem Grußwort durch Dr. Katrin Böttger, Direktorin am IEP Berlin, eröffnete Ljudmyla Melnyk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEP, die Diskussion und übergab an die Podiumsteilnehmer.  

Wie Oksana Kuziakiv, Leiterin des Center for Contemporary Society Studies, am Institute for Economic Research and Policy Consulting in Kiew, in ihrem Vortrag darstellte, sind die mittelfristigen Geschäftsaussichten von ukrainischen Unternehmen vorsichtig optimistisch, während die negativen kurzfristigen Auswirkungen erheblich sind. Diese Einschätzung wurde von Jean-Erik de Zagon, Leiter der Repräsentanz der EIB in Kiew, geteilt, der sich auf die Bedeutung der Reformorientierung der ukrainischen Regierung konzentrierte. Robert Kirchner, stellvertretender Teamleiter des German Economic Team, betonte die Rolle der makrofinanziellen Unterstützung durch internationale Finanzinstitutionen, FDI, den Nutzen des DCFTA und die Entwicklung der deutsch-ukrainischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Ukraine auf die Unterstützung der Europäischen Partner und weiteren internationalen Finanzinstitutionen auf ihrem Reformweg zählen kann.

Quelle: IEP Berlin