Wirtschaftsausblick Armenien – Ausgabe 02 | Januar 2020

Überblick

  • Wirtschaftswachstum bei ca. 7,0% in 2019, deutlich höher als erwartet
  • Haupttreiber: Konsum auf Basis robuster Kreditvergabe an private Haushalte
  • Investitionsaktivität fiel 2019, mit negativen Implikationen für mittelfristiges Wachstum
  • Wachstumsprognose für 2020: 4,9%

» Starkes Wirtschaftswachstum, aber schwache Investitionen problematisch

  • Niedriges Haushaltsdefizit in Höhe von 1,5% des BIP in 2019
  • Gründe: Hohe Steuereinnahmen und deutlich niedrigere Investitionen als geplant

» Stabile fiskalische Lage positiv, jedoch öffentliche Investitionen zu niedrig

  • Inflation 2019 bei 0,7%; geringe Inflation Schlüsselfaktor für makroökonomische Stabilität
  • Hohes Leistungsbilanzdefizit von ca. 8,0% des BIP in 2019; teilweise wegen Sonderfaktoren
  • FDI Zuflüsse (0,7% des BIP) nicht ausreichend um Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren

» FDI Attrahierung weiterhin ein Schlüsselthema

Sonderthemen

  • Exportpotential des Agro Food Sektors. Chancen für diverse Produkte
  • Erhöhung des Mindestlohns um 24%. Wirtschaftliche Implikationen
  • Effektivität der Freien Wirtschaftszonen. Reformempfehlungen
  • Armenien, die EU und die Eurasische Wirtschaftsunion. Folgen für Freihandel mit der EU
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