Das German Economic Team bei der Ukraine Recovery Conference 2026
Das German Economic Team nahm an der Ukraine Recovery Conference (URC) 2026 in Gdańsk teil und wurde durch unsere Experten Garry Poluschkin und Robert Kirchner vertreten. Mit mehr als 7.000 Teilnehmern boten die Konferenz und ihre Nebenveranstaltungen eine wichtige internationale Plattform für den Austausch über die Erholung, den Wiederaufbau und die langfristige wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Ukraine. Vertreterinnen und Vertreter aus Regierungen, internationalen Finanzinstitutionen, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft kamen zusammen, um zentrale Herausforderungen und Perspektiven zu diskutieren.
Im Vorfeld der URC nahmen wir an der Nebenveranstaltung “German business in action – Insights on investment climate, resilience and procurement” teil, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie organisiert wurde. Thematisch ging es um Investitionen, Widerstandsfähigkeit und Beschaffung in der Ukraine.
Garry Poluschkin präsentierte zentrale Erkenntnisse zur Entwicklung ausländischer Direktinvestitionen in der Ukraine. Anschließend moderierte Robert Kirchner ein Gespräch mit Oliver Gierlichs, Präsident der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer sowie CEO und CFO von Bayer Ukraine, das sich auf das Investitionsklima in der Ukraine konzentrierte.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen die zentrale Bedeutung privater Investitionen für den Wiederaufbau der Ukraine, die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für ausländische Direktinvestitionen weiter zu verbessern, sowie die bereits erzielten Fortschritte bei der Verbesserung des Investitionsklimas. Mit mehr als 100 Vertreterinnen und Vertretern deutscher Unternehmen verdeutlichte die Veranstaltung das große Interesse der deutschen Wirtschaft, einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wiederaufbau und zur langfristigen Entwicklung der Ukraine zu leisten.
Im Rahmen des Programms der Ukraine Recovery Conference nahm Robert Kirchner an einer Podiumsdiskussion des Centre for Eastern Studies (OSW) zum Thema „How to Better Connect Ukraine with Europe“ teil. Gemeinsam mit Margus Tsahkna, Außenminister Estlands, Roman Nitsovych, Research Director der DiXi Group, und Konrad Popławski, Koordinator für Konnektivität und regionale Integration am OSW, diskutierte er die Chancen und Herausforderungen einer stärkeren wirtschaftlichen Integration der Ukraine in die Europäische Union durch eine bessere Anbindung.
Die Ukraine Recovery Conference bot Berlin Economics eine wertvolle Plattform, um an unsere langjährige Arbeit zur wirtschaftlichen Entwicklung der Ukraine anzuknüpfen. Sowohl die Konferenz als auch die vorausgegangene Nebenveranstaltung ermöglichten einen intensiven Austausch mit Partnern und relevanten Akteuren, die Einbringung unserer Expertise in aktuelle wirtschaftspolitische Debatten sowie die Vertiefung bestehender Kooperationen.
Ein zentrales Thema der Konferenz war die Notwendigkeit, den Wiederaufbau der Ukraine bereits während des Krieges im Sinne des Prinzips „Build Back Better“ vorzubereiten. Die hohe internationale Beteiligung unterstrich die anhaltende politische und wirtschaftliche Unterstützung für die Ukraine. Gleichzeitig machte die starke Präsenz von Unternehmen deutlich, welche zentrale Rolle der Privatsektor beim Wiederaufbau des Landes einnehmen wird. Insbesondere deutsche Unternehmen signalisierten ein großes Interesse an einer verstärkten Zusammenarbeit mit ukrainischen Partnern.
Wir danken unseren Partnern, den Veranstaltern und allen Teilnehmenden für den wertvollen Austausch und freuen uns darauf, auch künftig einen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung und europäischen Integration der Ukraine zu leisten.