Newsletter Ausgabe 50 | Januar – Februar 2018

Bankensektor: Leichte Verbesserung aber auch Probleme

Der belarussische Bankensektor spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Lage im Land wider: Nach den schweren Jahren 2015/16 mit rückläufiger Kreditvergabe, hohen Zinsen und einem starken Anstieg notleidender Aktiva, lässt sich nun ein Stabilisierungs- und Erholungsprozess beobachten.

Im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum (das reale BIP stieg 2017 um 2,4% an) wächst auch das nominale Kreditvolumen des Sektors; die Zinsen sind deutlich zurückgegangen, was auch durch die positive Inflationsentwicklung bedingt ist.

Dieser willkommene zyklische Aufschwung sollte jedoch die Tatsache nicht verbergen, dass weiterhin signifikante strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben. Eine davon, das hohe Niveau der Dollarisierung, wird bereits erfolgreich von der Nationalbank angegangen. Eine weitere Folge der Krise, der hohe Bestand an notleidenden Krediten, ist ein Problem, das noch einer umfassenden Lösung bedarf.

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