Publikationen

Newsletter Ausgabe 62 | Januar – Februar 2020

Wirtschaftswachstum kühlt weiter ab

Das Wirtschaftswachstum kühlte aufgrund externer Faktoren deutlich ab und betrug 2019 nur 1,2%. Hohe Unsicherheit über zukünftige Lieferkonditionen für russisches Rohöl und Gas, sowie anhaltende strukturelle Probleme, trüben darüber hinaus die Wachstumsaussichten: Die Prognosen für 2020 (0,9%) und 2021 (0,5%) verbleiben auf einem ähnlich niedrigen Niveau.

(mehr …)

Policy Paper 03/2019

Designing SME support programs: International experience and implications for Belarus

To date, SME support in Belarus has mainly consisted of concessional loans. The Belarusian government now wants to put SME supporton a broader footing and, above all, to include non-financial support instruments such as training and advisory services in its range of support offers.

Since the reorganization of SME support is beginning from scratch, Belarus has the opportunity to take account of international experienceand lessons learned.

(mehr …)

Wirtschaftsausblick Ausgabe 11 | Januar 2020

Themen:

  • Investitionsstudie: Identifikation von 35 Vorschlägen seitens deutscher Unternehmen zur Verbesserung des Investitionsklimas in Belarus
  • Neue Ansätze zur KMU-Förderung: Im Rahmen eines aktuellen Reformvorhabens werden neue KMU-Förderansätze bis 2030 diskutiert. Fokus auf wachstumsorientierte KMU sinnvoll
  • Agrar-Exporte: Exporte von Produkten tierischen Ursprungs stark konzentriert auf den russischen Markt. Diversifikation sinnvoll; Potential haben vor allem Produkte wie Käse, Butter und Milchaufstriche
(mehr …)

Newsletter Ausgabe 61 | November – Dezember 2019

Belarus-Russland: Kommt es zu einer bilateralen Integration?

Seit Dezember 2018 führen Belarus und Russland Gespräche über eine Vertiefung ihrer bilateralen Integration. Die Verhandlungen fanden bisher überwiegend hinter verschlossenen Türen statt und lösten somit – sowohl in Belarus als auch im Westen – allerlei Gerüchte und Ängste aus. Während die schwierigen Gespräche weiter fortgesetzt werden, betont die Regierung in Minsk, dass die nationale Souveränität ein absoluter Wert und eine „rote Linie“ ist.

(mehr …)

Policy Paper 02/2019

The concept of entrepreneurship in the regulative frameworks of Germany and Belarus

Belarus has recently adopted some reforms that simplify and liberalize the registration of a number of economic activities.

We compare and assess the recent reforms with the concept of entrepreneurship in the German law with a special focus on

  • Permission and registration requirements and
  • The legal status of natural persons, who carry out economic activities.
(mehr …)

Newsletter Ausgabe 60 | September – Oktober 2019

Reformvorschläge zur Verbesserung des Geschäftsklimas

Nach der Rezession 2015/2016 befindet sich die belarussische Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs. Dennoch benötigt Belarus mehr Wachstum und Investitionen, um zu den entwickelten Volkswirtschaften aufzuschließen. Eine gemeinsame Studie von GET Belarus und drei deutschen Unternehmensverbänden enthält 35 Vorschläge von deutschen Unternehmen zur Verbesserung des Geschäftsklimas und zur Stärkung privatwirtschaftlicher Investitionen in Belarus.

(mehr …)

Newsletter Ausgabe 59 | Juli – August 2019

Externe Faktoren dämpfen das Wirtschaftswachstum

Die wirtschaftliche Entwicklung verliert aufgrund externer Faktoren erneut an Schwung. Die Prognose für 2019 wurde ein weiteres Mal nach unten korrigiert und beträgt nur noch 1,8%. Einer der Hauptgründe hierfür ist die Verschmutzung der Ölpipeline „Druschba“, welche sich negativ auf Produktion und Export von Ölprodukten auswirkt. Für das Jahr 2020 wird ebenfalls ein schwaches Wachstum von 1,3% prognostiziert.

(mehr …)

Newsletter Ausgabe 58 | Mai – Juni 2019

Vermächtnis staatlicher Kreditvergabe belastet Bankensektor

Der belarussische Bankensektor setzt seine Erholung nach der Rezession 2015-16 fort. Seit Ende 2017 ist das Kreditvolumen wieder gestiegen, wobei sich die Kreditvergabe auf Haushalte und private Unternehmen verlagert hat. Da sich der Wechselkurs stabilisiert hat und die Inflation zurückging, sind die Zinssätze in Landeswährung deutlich gesunken. Dies führte zu einer Verlagerung der Einlagen und Kredite in Landeswährung. Gleichzeitig ist nach wie vor nicht klar, ob der Sektor das weitere Wirtschaftswachstum und den längst überfälligen Strukturwandel hin zu Privatunternehmen begleiten kann. In diesem Zusammenhang muss das Erbe der notleidenden Kredite von Staatsunternehmen noch gelöst werden und erfordert eine umfassende Reform im Unternehmenssektor. In dieser Phase könnten Kapitalmärkte zu einer wichtigeren Finanzierungsquelle werden.

(mehr …)

Newsletter Ausgabe 57 | März – April 2019

Belarus-Russland: Wohin führen die aktuellen Spannungen?

Wie so oft streiten sich Belarus und Russland über die Bedingungen ihrer besonderen Beziehung. Allerdings haben die geopolitische Lage und das Ölsteuermanöver Russlands die Spannungen verschärft, wodurch grundlegende Widersprüche zwischen den Nachbarn verstärkt zu Tage treten. Die belarussisch-russischen Beziehungen steuern auf schwierige Zeiten zu. Ihre Zukunft hängt davon ab, ob es Minsk und Moskau gelingt, in der neuen geopolitischen Realität ein für beide Seiten vorteilhaftes Bündnismodell zu finden. Die gleiche alte Geschichte?

(mehr …)

Policy Paper 01/2019

Improving the Funding of Export Transactions

Export Promotion is a proven and valuable instrument for strengthening a Nation’s export performance. Through export promotion national companies gain experience in tackling international markets, they can improve their international competitiveness, attract export finance and get protection against the risk of non-payment of foreign contract partners. However, the design of an export promotion scheme needs to be done with caution, because many domestic and international aspects must be taken into consideration. For Belarus, not (yet) being a WTO member, the WTO Agreement on Subsidies and Countervailing Measures (ASCM) nevertheless should be an important benchmark concerning the ultimate borderline for state supported export finance and export credit insurance. Not only internationally, but also domestically aspects of protection of competition and avoidance of corruption and unfair business practices need to be considered.

(mehr …)

Newsletter Ausgabe 56 | Januar – Februar 2019

Wirtschaftliche Erholung hält an, verliert aber an Schwung

Die belarussische Wirtschaft setzte im Jahr 2018 ihre Erholung weiter fort (3,0%); für 2019 wird ein Wachstum in Höhe von 2,4% prognostiziert. Der Aufschwung ist jedoch zyklischer Natur und hat bereits seinen Höhepunkt überschritten. Ohne weitere Wirtschaftsreformen dürfte das mittelfristige Wachstum auf rund 2,0% pro Jahr begrenzt bleiben.

(mehr …)

Policy Study 02/2018

Diversification of Belarusian Exports: The Potential of Machinery Exports on Non-Traditional Markets

Belarus is an open economy, with exports exceeding 50% of GDP. Within the basket of export goods, machinery and equipment exports play an important role. In 2017, they amounted to USD 5.3 bn, which implies a share of 18% in total goods exports. Vehicles are the largest category of Belarus machinery exports, accounting for 43% of total. This includes vehicles for the transportation of goods, tractors and motor cars. However, the geographical structure of machinery exports is – in line with the overall export structure – highly concentrated. Belarus’ traditional export destinations are the Eurasian Economic Union EAEU (including the Russian Federation), the CIS (outside the EAEU) and to some extent the EU. Taken together, these markets absorb a whopping 93% of Belarusian machinery exports.

(mehr …)

Policy Paper 03/2018

Diversification of Belarusian Exports: The Potential of the DCFTA-Countries Ukraine, Moldova and Georgia

Belarus is an open economy, with exports running at above 50% of GDP. The Russian Federation accounts for about half of Belarus’ total exports of goods. A diversification of Belarus’ exports to other markets would be a well-founded policy goal, increasing export sales and reducing the vulnerability to external shocks.

(mehr …)

Policy Paper 02/2018

Geplante Änderungen im Steuerrecht 2018: Eine erste Einschätzung

Belarus hat seit 2011 eine Reihe von Erfolgen bei der Reformierung des Steuerwesens vorzuweisen. Lag das Land noch 2011 auf Platz 183 im „Doing Business“ Report der Weltbank im Bereich Steuersystem so wird Belarus aktuell auf dem 96. Platz gelistet.

(mehr …)

Policy Study 01/2018

Strategic Options to Improve the Effectiveness of Investment Promotion Agencies (IPAs)

Not only competition between locations, but also between IPAs has significantly increased in the recent past. Taking into account international best practice, this policy study assesses strategic options to increase the effectiveness of IPAs in a competitive landscape.

(mehr …)

Policy Study 02/2016

International linkages and external shocks: A Global VAR perspective for Belarus. Evidence from different model specifications

Belarus as a small, open economy is closely integrated into the global economy via complex commodity, trade and financial channels. The empirical investigation of the impact of different external shocks, e.g. changes in the global price of crude oil, or a recession in Belarus’ main trading partners on its main macroeconomic variables like GDP, inflation and the exchange rate is of concern to policymakers and researchers alike.

In this policy study, we use a very modern and sophisticated econometric approach to investigate these issues further. The Global Vector Autoregression (GVAR) as a multi-country model has been specifically developed to study such global macroeconomic issues, and has to our knowledge not previously been applied to the case of Belarus.

(mehr …)

Policy Study 01/2016

Policy Options to Reform Free Economic Zones in Belarus

In Belarus, six Free Economic Zones (FEZs) exist in the country, with the first one (Brest) coming into existence 20 years ago. Their main objectives are according to the Law the promotion of the socio-economic development of Belarus and its regions, the attraction of investments aimed at the creation and development of export-oriented and import-substituting industries based on new and high technologies, as well as other purposes.

A more detailed assessment of their economic performance reveals a very mixed picture, though. While their contribution to the nations FDI and employment stock is relatively limited (5% and 3%, respectively), there have been worrying growth dynamics over the last years. The number of zone residents as well as the people employed in FEZ shrank over the last couple of years. The export share in FEZ is rather poor in international comparison, and they did not really contribute to the diversification of exports from traditional CIS markets towards new markets.

(mehr …)

Policy Study 01/2015

Money as a leading indicator of inflation in Belarus and its implications for monetary policy

High inflation is one of the most acute problems of the Belarusian economy in recent years. It undermines the foundations of macroeconomic stability, introduces a significant uncertainty in the activity of enterprises and households, and creates difficulties for private business development. Therefore, at the moment the reduction of inflation is a key issue for economic policy in Belarus. In order to stabilize high inflation and make monetary policy more effective, the National Bank of Belarus (NBB) in 2015 moved to a regime of monetary targeting. However, the usage of monetary targeting requires clear-cut and stable relationships between the variables used as the operational, intermediate and final target. The absence or weakness of such links makes a monetary targeting regime actually ineffective in reducing inflation.

(mehr …)